01.10.10: Tagung: Innovationen in der Seniorenarbeit
     
Fachtagung:
Von starken Visionen und den Mühen der Ebenen
Innovationsprozesse in der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit (vorgestellt am Beispiel der Kirchengemeinde Mülheim-Saarn
    
Die Zukunft stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen.
In Zeiten des demografischen und gesellschaftlichen Wandels stehen auch bei Kirche und Diakonie die Zeichen auf Veränderung. Innovation heißt das Zauberwort.
Doch die Erfahrungen zeigen: Der Veränderungswille allein versetzt noch keine Berge. Wenn sich etwas bewegen soll, dann sind nicht nur Fantasie und gemeinsame starke Visionen gefragt, sondern auch auf allen Akteurs- und Entscheidungsebenen Risikobereitschaft, Konfliktfähigkeit und Durchhaltevermögen gefordert.
Vor allem braucht Innovation Menschen, die begeistert sind und die andere mit ihrer Begeisterung anstecken können; Menschen, die sich auch dann, wenn der Entwicklungsprozess die Mühen der Ebenen durchläuft, nicht entmutigen lassen, die auf die Unterstützung ihrer Netzwerke vertrauen und die an die Erreichbarkeit der gesetzten Ziele glauben.   
Am Beispiel der Kirchengemeinde Mülheim-Saarn wurde exemplarisch aufgezeigt, wie ein umfassender Veränderungsprozess im Bereich der Arbeit mit Älteren angestoßen und umgesetzt werden kann, und welche Herausforderungen auf Menschen und Institutionen zukommen, wenn sie neue Wege beschreiten.
Mitarbeitende aus unterschiedlichen gemeindlichen Arbeitsfeldern sowie zahlreiche Kooperationspartner beschrieben aus ihrer Sicht den spannenden, aufregenden aber manchmal auch anstrengenden Prozess sowie seine Auswirkungen auf das System Gemeinde. Sie zeigten, wie spezielle Rahmenbedingungen den Prozess enorm fördern oder auch empfindlich behindern können.
Die Fachtagung gab den Teilnehmenden Gelegenheit, von den Erfahrungen aus Mülheim-Saarn zu profitieren.  Die Veranstaltung bot aber auch Raum, eigene Erfahrungen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
       
Zum Nachlesen:
Das detaillierte Programm der Veranstaltung finden Sie im Flyer.pdf.
Begrüßungsworte von Gabriele Winter, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe
          
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