13.04.10: Kunst und Demenz
        
  
    
    
     
Vom 13. bis 23. April 2010 wird
im Evangelischen Christophoruswerk e.V. (Jochen Klepper Haus)
eine Kunstausstellung von Eberhard Warns  gezeigt
       
Eberhard Warns war Pfarrer in Bethel und in Folge eines Schlaganfalles an einer vaskulären Demenz erkrankt. „Seine Bilder sind abstrakte Bilder in einer neuen Formensprache, die er erst nach seiner schweren Erkrankung entwickelt hat. Sie zeugen von Autonomie und Vitalität. Und ihre künstlerische Ausdrucksweise hat sich in der Zeit bis zu seinem 80. Geburtstag 2007 aufsteigend entwickelt. Es waren zwei einander entgegen gesetzte Verläufe, die Krankheit und das Malen. Er wurde mehr und mehr zum Pflegefall und gleichzeitig dazu entfaltete er seine Malerei immer weiter.“ ( Else Nathalie Warns, aus: „Ich will Freiheit beim Malen“)
       
Am 13. April ist die Witwe von Eberhard Warns zur Ausstellungseröffnung anwesend.Sie wird um 17.00 Uhr in einem Fachgespräch über die künstlerische Ausdrucksweise ihres Mannes während seiner Erkrankung berichten. Sybille Kastner (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum), die auch das Projekt „Die Welt mit anderen Augen sehen“ begleitet hat, gibt eine Einführung in die Veranstaltung.
         
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet durch die Trio-Sonate von Johann Joachim Quantz (Tom Giesbert / Flügel, Heidi Meyer- Stryvi / Cello, Ursula Höhner / Querflöte).
  
Das Evangelische Christophoruswerk und das Demenz Servicezentrum NRW, westliches Ruhrgebiet, würden sich freuen, Sie zu dieser einzigartigen Kunstausstellung begrüßen zu dürfen.