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Besondere
Auszeichnung für das Projekt
"AnSehen"
Das Projekt
erhält dem dritten Preis in einem Wettbewerb zu innovativen
Impulsen für die Versorgung von Menschen mit schwerer
Demenz.
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 Gruppe der
Preisträgerinnen und Preisträger. Links: Peter
Wißmann und Prof. Dr. Reimer Gronemeyer. Rechts im Bild
Claudia Hartmann
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„AnSehen“ ist der Titel einer
Fortbildung für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende und
betreuende Angehörige in der Begleitung von demenzerkrankten
Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Die Fortbildung wurde im
Rahmen eines Kooperationsprojekts des Evangelischen
Erwachsenenbildungswerks Nordrhein e.V. mit dem Diakonischen Werk
der Evangelischen Kirche im Rheinland entwickelt. Die
Reinhold-Keppler- Stiftung hat das Projekt
gefördert.
Auf einer
Fachtagung von „Demenz Support Stuttgart“ am 30. Januar
2008 wurde das Projekt jetzt ausgezeichnet. Bei dem bundesweit
ausgeschriebenen Wettbewerb wurden Praxisprojekte gesucht, von
denen besondere Impulse für die qualitätsvolle Versorgung
von Menschen mit einer schweren Demenz ausgehen. In der
Begründung der Preisvergabe an das Projekt
„AnSehen“ heißt es:
„Ein Ergebnis
des Projektes „AnSehen“ ist eine Handreichung für
betreuende Angehörige und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die demenzkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase
begleiten. Es setzt an der Vermittlung von Kenntnissen über
die letzte Lebensphase an. Den Verantwortlichen gelingt es,
aktuelles Wissen aus der hospizlichen Begleitung mit dem der
Begleitung von Menschen mit Demenz in Verbindung zu bringen. Dies
geschieht jedoch nicht in einer abstrakten theoretischen
Abhandlung, sondern ist eingebettet in zahlreiche und anschauliche
Möglichkeiten der Umsetzung. Bemerkenswert ist auch die
besondere Berücksichtigung des spirituellen Erlebens. Durch
seinen Ansatz als Fortbildungskonzept hat das Projekt
„AnSehen“ eine wichtige
Multiplikatorenfunktion.“
Besonders
gewürdigt wurde auch, dass sich die Fortbildung an die
unterschiedlichen Akteure in der Begleitung von schwerst
demenzerkrankten Menschen wendet. Hauptamtliche und ehrenamtliche
Mitarbeitende nehmen zumeist gemeinsam mit Angehörigen an den
selben Fortbildungen teil. Der Austausch zwischen diesen
Teilnehmergruppen erweist sich in diesem Rahmen als besonders
gewinnbringend für die Entwicklung eines nachhaltigen
Dialogs in Einrichtungen der Altenhilfe.
Die anderen
Preisträger waren
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das
Heywinkel Haus der Evangelischen Kirchengemeinde St. Marien in
Osnabrück mit einem ganzheitlichen Konzept zur sensiblen
Ernährung von Bewohnerinnen und Bewohnern mit schweren
Beeinträchtigungen bei der Nahrungsaufnahme
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die AWO
Servicehäuser in Kiel, die eine Versorgung bis zum Lebensende
in der eigenen Wohnung ermöglichen. Durch die gelungene
Verzahnung von Betreuungsangeboten können hier auch Menschen
mit demenzieller Erkrankung und hohem Pflegebedarf in ihrer
gewohnten Nachbarschaft verbleiben.
Claudia
Hartmann
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Kontakt:
Projekt
AnSehen
Evangelisches
Erwachsenenbildungswerk Nordrhein e.V.
Claudia
Hartmann
hartmann@eeb-nordrhein.de
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