Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel. Er
ist gekennzeichnet durch die Veränderung der Altersstruktur,
die Pluralisierung von Biographien und Lebensformen, Verunsicherung
und den Verlust traditioneller Zugehörigkeiten. Hinzu kommt
das Streichen finanzieller Ressourcen in vielen wichtigen
Bereichen. Im Zuge dieses Wandels wird deutlich, dass elementare
Bedürfnisse von Menschen nicht erfüllt
werden.
Für die sinnvolle Gestaltung dieses Wandels
können Potenziale von Kirche und Diakonie nutzbar gemacht
werden.
Dazu gehören:
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Beziehung stiftende Angebote und
Arbeitsformen
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Kleinräumige Strukturen für
nachbarschaftliche Netze und "professionelle
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Nachbarschaften" (Ernst
Lange)
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Traditionen für
gemeinschaftliches Leben, Miteinander der Generationen, Demokratie
und Partizipation im Gemeindeleben
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Erfahrung mit Erneuerung
(reformatorische Kirche, Kirche der Freiheit)
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Ausdrucksformen lebendiger
Spiritualität und Raum für Sinnfindung
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Ethischer Diskurs
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Freiräume für die Suche nach
Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der
Schöpfung